DWJ 2016-08 - page 55

Daumenfingernagel vorgesehen, um
das Laden etwas einfacher zu gestalten.
Das Magazin verschwindet spielfrei im
Pistolengriff und schließt darin form-
schlüssig ab.
Praxistest.
Erstmals wurde der von
stellte Chronograph R2 verwendet, um
v
0
und E
0
zu messen. Das kleine Gerät
lässt sich entweder mit Netzkabel oder
zwei gängigen 1,5-V-AAA-Batterien be-
treiben und kinderleicht bedienen. An-
gezeigt werden bei direkt kurz vor den
beiden Lichtschranken der Öffnung
abgefeuertem Schuss jeweils die beiden
Werte, man kann Schüsse zählen und
Durchschnittswerte ermitteln lassen.
Das empfehlenswerte Gerät kostet 179
Euro inklusive Tragetasche.
Beim Schießen wurde deutlich, dass
die angegebene E
0
von maximal 1 J doch
etwas zu niedrig ist. Es wurden durch-
schnittlich 1,7 J gemessen. Für die inne-
re Verarbeitung der Passungen spricht,
dass die E
0
auch bei schnell nacheinan-
der abgegebenen Schüssen nicht unter
den Wert von 1 J absank. Je nach Tempo
der Schussabgabe lassen sich mit einer
Füllung des Gastankes zwischen 40 und
60 Schüsse abgeben, bevor der Schütze
wieder die Kartusche ansetzen muss.
Die v
0
lag durchschnittlich bei 80 m/s.
Das Schießen mit der VP9-Replika ist
ein Vergnügen. Die Pistole hat ein an-
genehmes Gewicht und liegt gut in der
Hand. Die Funktion war bei mehreren
hundert nacheinander abgegebenen
Schuss einwandfrei, und die Stahlzie-
le des Magnetic-Pellet-Trap-Kastens,
ebenfalls von Umarex, fielen auf die Di-
stanz von 5 m jederzeit um.
DWJ-Fazit
Die Umarex VP9 ist eine echte Spaß-
und auch Sportskanone, da man mit
ihr durchaus Handhabe und Zielen
üben kann, wenn man das Original
besitzt. Die Verarbeitung ist erst-
klassig ausgefallen, die Bedienbar-
keit einwandfrei. Für rund 220 Euro
erhält man eine Airsoft-Pistole, die
den Spieler wohl so schnell nicht im
Stich lässt, die zudem topmodern ist
und gut aussieht. Passend zum origi-
nalen Hersteller gibt es ebenfalls von
Umarex geeignetes Zubehör. Zum Bei-
spiel das „Battle Gas“ im Dreierpack
mit jeweils 100 ml Inhalt und inklusive
Fülladapter in jeder Dose. Schick sind
auch die schwarzen „Battle BBs“ mit
2700 Schuss in der Flasche.
als auch in der Airsoft-Version einen
roten Punkt als Ladestandsanzeige,
wenn der Schlitten gespannt ist. Die
typischen Markierungen wurden eben-
falls übernommen. Es finden sich links
auf der unteren Gehäusehälfte lediglich
das „F im Fünfeck“ sowie die Kaliber-
angabe 6 mm BB. Rechts befindet sich
ein Hinweis auf die Lizenzierung.
Es gibt an der VP9 keine manuelle
Sicherung, dafür aber eine Abzugssi-
cherung im Abzugszüngel, die voll-
ständig gedrückt werden muss, wenn
sich ein Schuss lösen soll. Das sorgt
dafür, dass die Pistole zwar nur schwer
unbeabsichtigt auszulösen ist, aber auf
Wunsch auch schnell einsatzbereit ist.
Dass die Abmessungen mit dem Ori-
ginal übereinstimmen, ist eigentlich
selbstverständlich. Doch auch das Ge-
wicht ist nahezu bis auf das Gramm ge-
nau identisch bei rund 720 g bei leerem
Magazin. Dieses fasst 22 Schuss und
ist ebenso wertig gebaut wie der Rest
der Waffe. Am Magazinboden befindet
sich die Einfüllmöglichkeit für das Gas.
Die Magazinfeder ist fest gespannt. Ab
etwa zehn Schuss ist eine Kerbe für den
4
5
4 
Beim Nachbau der VP9 hat sich das tai-
wanesische Unternehmen VFC wirklich
Mühe gegeben, die sich auch gelohnt
hat. Die Pistole ist in Haptik, Bauweise
und Bedienung so nah am 9-mm-
Original wie möglich.
5 
Der Chronograph R2 von ahg
Anschütz ist leicht zu bedie-
nen und ebenso leicht zu ver-
stauen und auf dem Schieß-
stand mitzuführen.
Technische Daten und Preis
Hersteller
VFC, Taiwan,
für Umarex,
Vertrieb
Fachhandel
Waffenart
Airsoft-Pistole
System
Gas Blow Back/­
halbautomatisch
Kaliber
6 mm BB (0,23 g –
0,25 g empfohlen)
Magazin
22 Schuss
E
0
1 J
v
0
90 m/s
Gesamtlänge
185 mm
Materialien
Metall/
Kunststoff
Gewicht
729 g
Preis
219,90 �
55
fun&action
08/2016
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TENLOSES
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REVIEW
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