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von Andreas Wilhelmus

Verbände positionieren sich gegen Bundesinnenminister Seehofer

„Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus. Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.“

So heißt es einer gemeinsam von den anerkannten Schießsportverbänden, dem Deutschen Jagdverband, den führenden Verbänden der Waffenbranche, dem Forum Waffenrecht und dem Verband der Schießsportsachverständigen verfassten Mitteilung, mit der diese derzeit ihre Mitglieder informieren.

Damit reagieren die betroffenen Verbände auf ein Gespräch mit Vertretern des Innenministeriums, das am 18. Oktober 2019 statt fand, sprich: einen Tag nachdem der Bundestag den federführend vom Bundesinnenministerium erstellten Entwurf zur 3. Änderung des Waffengesetzes und weitere Vorschriften nach der 1. Lesung an die Fachausschüsse des Bundestages überwiesen hat.

Die komplette gemeinsame Mitteilung der Verbände finden Sie unter anderem auf der Homepage des DSB. Der BDS hat neben der Mitteilung zudem noch Adressen von für das Gesetzgebungsverfahren relevanten Politikern sowie ein Protestschreiben als Musterbrief zum Download auf seine Internetseiten gestellt, beides finden Sie hier.

Unterstützung erfährt die gemeinsame Stellungnahme der Verbände auch durch die German Rifle Association, die unter anderem eine Musterpostkarte mit Bezug auf die Stellungnahme zur Beschwerde bei Bundesinnenminister Seehofer gegen die Waffenrechtsverschärfungen entworfen hat und in diesem Zusammenhang nochmals an die noch rund drei Wochen auf OpenPetition laufende Online-Petition mit dem Titel " 'Nein' zur unverhältnismäßigen Verschärfung des Waffenrechts (BMI-Gesetzentwurf vom 19. Januar 2019)!" verweist.

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